Während der Nacht bin ich jeweils die einzige im Hotel anwesende Mitarbeiterin. Ich trage die operative Verantwortung für Gästebetreuung, Sicherheit und die erste Reaktion auf medizinische, technische oder sicherheitsrelevante Vorfälle.
- Eigenständige Betreuung von Spätankünften und Frühabreisen
- Beurteilung medizinischer, technischer und sicherheitsbezogener Situationen
- Entscheidung, welche internen oder externen Stellen einbezogen werden müssen
- Organisation von Ärzten, Transporten und weiteren Hilfsleistungen
- Kontrolle von Türen, Zugängen und öffentlich zugänglichen Bereichen
- Vorbereitung eines kleinen Frühservices für besonders früh abreisende Gäste
- Prüfung und Korrektur der am Tag erfassten Check-in-Daten
- Abgleich der Gastunterlagen mit den Angaben im Hotelmanagementsystem Avalon
- Kontrolle von Adressen, Ausweisdaten, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und weiteren Pflichtangaben
- Gesetzlich vorgeschriebene Übermittlung der Gästedaten an Hospedajes
- Prüfung der Übermittlungsprotokolle und Bearbeitung zurückgewiesener Datensätze
- Erstellung kurzer Arbeitsanleitungen für wiederkehrende Abläufe
- Individuelle Nachschulung von Mitarbeitenden
- Identifikation von Verbesserungspotenzialen in Daten-, Notfall- und Kommunikationsabläufen
- Beharrliches Ansprechen betrieblicher Risiken und unklarer Eskalationswege
Fallstudie 01: Standardisierung des Check-in- und Gästedatenprozesses
Die Fallstudie basiert auf einer realen betrieblichen Ausgangssituation. Im Mittelpunkt stehen Datenqualität, frühe Fehlererkennung, klarere Verantwortlichkeiten und die Reduktion vermeidbarer Nacharbeit bei Check-in und gesetzlich vorgeschriebener Gästemeldung.
Fallstudie 02: Notfall- und Eskalationsstandard im Hotelbetrieb
Die Fallstudie entstand aus realen technischen und sicherheitsrelevanten Situationen im Hotelbetrieb. Im Mittelpunkt stehen schnell zugängliches Notfallwissen, klare Zuständigkeiten, Melde- und Eskalationswege sowie die Sicherung kritischen technischen und organisatorischen Wissens.